„Nicht ganz koscher“ - Ein Dokumentarfilm von Ruth Olshan

Filmvorführung zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2026
Was bedeutet es eigentlich, jüdisch zu sein, wenn die eigene Familie die religiösen Wurzeln über Generationen hinweg verloren hat? Die Filmemacherin Ruth Olshan wuchs ohne jüdische Kultur auf. Ihre Urgroßmutter war einst aus Angst vor Verfolgung zum
Katholizismus konvertiert. Jahrzehnte später begibt sich Olshan auf eine filmische Spurensuche, um ihre eigene, „nicht ganz koschere“ Familiengeschichte zu ergründen und herauszufinden, ob sich jüdische Herkunft nach Pogromen und Weltkriegen überhaupt noch lückenlos beweisen lässt.
Der Dokumentarfilm „Nicht ganz koscher“ aus dem Jahr 2010 von der Regisseurin Ruth Olshan ist eine komisch-tragische Erkundung, die die Brücke zwischen jahrhundertealten jüdischen Traditionen und einer ganz persönlichen, modernen Identitätssuche schlägt.